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Warm und zu trocken - Kürbisse etwas kleiner als sonst

Erschienen am 19.10.2020

Wegen der Trockenheit in Rheinland-Pfalz könnte so mancher Halloween-Kürbis in diesem Jahr etwas kleiner ausfallen. «Durch das anhaltend trockene Wetter wird mit einem etwas geringeren Ertrag gerechnet», sagte die Hauptgeschäftsführerin des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd, Andrea Adams, der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. «Die Erntebedingungen und die Qualität sind in diesem Jahr witterungsbedingt insgesamt aber gut.»


Im nördlichen Rheinland-Pfalz ging die Ernte wegen der Witterung später los, statt Mitte August erst im September, wie der Sprecher des Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau, Herbert Netter, sagt. «Es fehlte dort, wo nicht beregnet werden konnte, das Wasser, so dass die Pflanzen in einen Wachstumsrückstand gelangten.» Die Qualitäten seien dennoch gut und die Erträge durchschnittlich.


Die Anbaufläche für Kürbisse ist dem Statistischen Landesamt zufolge von rund 92 Hektar im Jahr 2000 auf 639 Hektar im vergangenen Jahr gestiegen. Am größten war sie in dieser Zeitspanne 2018 mit etwa 737 Hektar.


Beate Schwögler vom Kürbishof Birkenhördt in der Pfalz spricht wegen der Trockenheit von einem «durchwachsenen Jahr». So mancher Kürbis falle daher kleiner aus als sonst. «Kürbisse lieben aber auch Wärme. Und warm genug war es.» Auf ihrem Hof gebe es 40 bis 50 verschiedene Speisekürbisse und noch mehr unterschiedliche Zierkürbisse. Weil wegen Corona viele Märkte ausgefallen sind, hätten sie in diesem Jahr viele Kürbisse verschickt. «Manche wollen nur Zierkürbisse, andere nur Kürbisse zum Essen.» Besonders gefragt seien dabei Sorten, die es nicht so leicht im Supermarkt zu kaufen geb,e wie etwa den Chabettuttle zum Füllen. Halloweenkürbisse, Hokaido und Butternut kauften inzwischen viele im Supermarkt.